______Bloody Past

FIRST

~>ImPoRtAnt<~

Ana/Mia?

Gästebuch

MY LIVE

WhO aM i?

.◙ Piccus ◙.

~MyPoEmS~

My DiAry

~My Days~

My AiMs

My PlAnS

Weightdiary

STUFF

☼ Thinspopuzzles ☼

Vorher-/ Nacherpics

Avas & Icons

♣ Bunt ♣

Schwarz/weiß

TiPs & TrIcKs

☺Vitamins ☺

○○>Drinks<○○

Oo○ Fast ○oO

♥ Refeeds ♥

☺ Links ☺

Was ist Magersucht?

Wikipedia

Der Terminus „Anorexia nervosa“ ist in seinen Wortbestandteilen dem Griechischen und Lateinischen entlehnt und bedeutet „nervlich bedingte Appetitlosigkeit“. Menschen mit dieser Erkrankung empfinden Hunger genau so wie andere Menschen auch, nur versuchen sie ihren Hunger vollkommen unter mentale Kontrolle zu bringen, damit sie noch so wenig wie möglich essen müssen und teilweise das Hungergefühl verlieren oder dieses nicht mehr zulassen. Magersucht ist somit durch einen selbst herbeigeführten rapiden Gewichtsverlust gekennzeichnet. Am häufigsten ist diese Essstörung bei heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen zwischen elf und 40 Jahren zu finden, sie tritt aber zunehmend auch bei Männern auf und kann theoretisch jeden Menschen unabhängig von Alter und Geschlecht treffen. Von den Patienten der Pubertätsmagersucht sind etwa 5% Jungen. In letzter Zeit nehmen auch Berichte über die Zunahme von Anorexia-nervosa-Erkrankungen bei Frauen über 40 Jahren und Männern ab dem 19. Lebensjahr zu.

Die Anorexia nervosa beginnt meist mit dem Wunsch, schlank zu sein oder zu werden, und einer Diät, um dies zu erreichen. Wird der Schlankheitswunsch zu stark, kann die Diät außer Kontrolle geraten. Im Zentrum der Störung steht dabei das verzerrte Körperbild der erkrankten Menschen, welches dazu führt, dass diese ihren Körperumfang selbst bei extremer Gewichtsabnahme immer noch als aufgequollen und viel zu dick wahrnehmen.

Die Magersucht bleibt bei Freunden und Verwandten oft lange unbemerkt, anfangs wird sie oft durch positive Äußerungen Außenstehender sogar verstärkt. Zur physiologischen Erkennung der Magersucht ist der Body Mass Index besser geeignet als der veraltete Brocaindex. Der Austausch von Zahlenangaben zum eigenen Gewicht u.ä. ist zwischen Betroffenen aber generell mit Vorsicht zu handhaben. Leicht kann das zu schädlichem Konkurrenzdenken führen.
Magersucht kann auch Begleiterscheinung von Depressionen oder selbstverletzendem Verhalten sein, oder wie alle Essstörungen auch als eine Form dieses interpretiert werden, oder aber selbst von diesen Störungen begleitet sein. Des Weiteren neigen Patientinnen mit Anorexia nervosa zu zwanghaftem Verhalten bzw. Perfektionismus in allen Lebensbereichen.

Für die Patientin ist die Magersucht in erster Linie ein Sich-Wehren gegen Fremdbestimmung. Die Kontrolle über den eigenen Körper (z.B. über Kalorien-Zählen) ist das einzige, was noch bleibt, da alle anderen Lebensbereiche fremdbestimmt werden. Die Magersucht ist fast immer nur ein Symptom eines tiefer liegenden psychischen (und sozialen) Problems, das behandelt werden muss. Eine Symptomtherapie (wie z.B. mit Pharmazeutika) ist niemals ausreichend. So steht auch das schlankwerden oft nur zum Anfang im Zentrum der Krankheit, die sich zunehmend verselbstständigt und gerade von längjährig Betroffenen als Sucht erfahren wird.


Körperliche Schäden durch die Mangelernährung: Ausfall der Monatsblutung durch Hormonstörung, keine Lust auf Sex, niedriger Blutdruck (Hypotonie), Unterzucker (Hypoglykämie), Haarausfall, Wachstumshemmung und Osteoporose. Weil auch der Eiweißhaushalt im Gewebe beeinträchtigt ist, können Wasseransammlungen (Ödeme) unter der Haut zu sehen sein.

Seelische Veränderungen: Die Betroffenen haben panische Angst vor der Gewichtszunahme, häufig sind sie depressiv und stark reizbar oder leben in sozialer Isolation.

 

Was ist Bulimie?

Wikipedia

Bulimie-Betroffene sind meist normalgewichtig, können aber ebenso unter- oder übergewichtig sein. Sie werden jedoch von häufigen Heißhungerattacken heimgesucht und versuchen anschließend, ihr Gewicht durch Erbrechen, Hungern, Diäten, ausgiebigen Sport oder den Missbrauch von Abführmitteln zu kontrollieren. Die Essanfälle treten mehr oder weniger regelmäßig auf - zwischen zwei Attacken können mehrere Wochen liegen, das Essen und anschließende Erbrechen kann aber auch mehrmals täglich erfolgen. Während dieser Essanfälle verlieren Bulimiker die Kontrolle über sich selbst und über die Nahrungsmengen, die sie dabei verzehren. Die Essanfälle können aber auch geplant stattfinden. Gründe für das anschließende Erbrechen sind vor allem die Angst vor einer möglichen Gewichtszunahme sowie Scham über den eigenen Kontrollverlust/das eigene Versagen. Auch müssen sich Betroffene oft allein schon wegen der Unmenge im Magen übergeben. Dieses Wechselbad zwischen Hungern und Essen mit anschließendem Erbrechen, Abführen oder Abtrainieren hat der Bulimie auch den volkstümlichen Namen Ess-Brech-Sucht gegeben.

Diese so genannte Ess-Brech-Sucht beginnt meist in einem wenig höheren Alter als die Magersucht, etwa mit 17 oder 18 Jahren. Die Betroffenen leiden meistens unter einer gestörten Selbstwahrnehmung und/oder einer Körperschemastörung (Dysmorphophobie). Wie auch die Magersüchtigen empfinden sie sich immer als zu dick, doch sind sie oft, im Gegensatz zu den Magersüchtigen, normalgewichtig. Die Ursachen der Bulimie sind ähnlich denen der Magersucht. Nicht selten geht der Bulimie eine anorektische Phase voraus oder wechselt sich mit Phasen der Magersucht ab.

Oft wird die Bulimie noch durch folgende seelische und/oder soziale Probleme begleitet:

* Missbrauch von Alkohol, Drogen, Medikamenten, starkes Rauchen
* autodestruktives Verhalten, Selbstverletzungen oder -verstümmelungen
* unkontrolliertes Mode- und Konsumverhalten, übertriebenes Geldausgeben, so genannte Frustkäufe, nicht selten auch Kaufsucht und Ladendiebstähle
* soziale Isolation, aber auch das Gegenteil: eine Überanpassung an Gruppe, Familie, Leistungszwang, Karrieredrang (jung, dynamisch und erfolgreich)
* Depressionen, Minderwertigkeitsgefühle, Unzufriedenheit über die eigene Geschlechtsrolle, zum Beispiel die Ablehnung der Weiblichkeit und Sexualität allgemein

Bulimie kann akut lebensgefährlich werden. Durch ständiges Erbrechen kann es zur Entzündung der Speiseröhre kommen. Bedingt durch das erhöhte Magensäureangebot im Mund stellen sich bei lang anhaltender Symptomatik Zahnschäden ein. Die massive Störung des Elektrolyt-Haushaltes (Kalium-, Eisen-, sowie Calciummangel) kann zu Herz-Rhythmus-Störungen führen und somit lebensbedrohlich werden.

Bulimieerkrankte versuchen meist, ihre Krankheit vor ihren Mitmenschen zu verbergen. Dadurch wird die Krankheit oft erst mehrere Jahre, nachdem sie begonnen hat, erkannt/eingestanden und behandelt. Eine frühzeitige Behandlung ist besonders wichtig, da die Aussichten auf vollständige Genesung mit jedem weiteren Jahr der Erkrankung sinken.

 

Schäden:

Erbrechen: Die Speicheldrüsen schwellen an, die Mundwinkel sind wund. Die Magensäure greift den Zahnschmelz an (Karies), verursacht Schleimhautentzündungen der Speiseröhre und des Magens (Gastritis). Erneutes Erbrechen führt dann oft zu weiteren Verletzungen (schmerzhafte Blutungen, Organdurchbrüche, Vernarbungen). Durch häufiges Erbrechen fehlen lebenswichtige Salze, was wiederum zu Herzrhythmusstörungen und Verstopfung führen kann. Wenn Magensaft in die Luftwege gerät, kann man sogar ersticken oder eine Lungenentzündung bekommen.

 

 

Bulimie bedeutet...

[von Alina Jeremin]

 

Bulimie ist nicht einfach nur ein bisschen zuviel essen und dann aus Reue kotzen.
Bulimie ist nicht einfach nur eine Phase, die von alleine vergeht.
Bulimie ist nicht einfach nur ein bisschen krank sein, zum Doktor gehen, und gesund herauskommen.
Bulimie ist Sterben, und doch Weiterleben.
Bulimie ist Aufgeben, und doch Weiterkämpfen.
Bulimie ist keine Disziplinlosigkeit. Bulimie ist absoluter Kontrollverlust.
Bulimie ist nicht ein 2. und 3. mal nachschenken. Bulimie ist ein Wochenvorrat von sämtlichen Nahrungsmitteln, Resten bis hin zu rohen Lebensmitteln, wenn nichts mehr den Wahn sättigen kann.
Bulimie ist nicht zum Klo zu rennen, um sich schnell wieder des Essens zu entledigen. Bulimie ist zum Bad zu kriechen, zu hoffen, dort auch anzukommen, bevor der pralle und schmerzende Magen platzt.
Bulimie ist nicht nur den Finger in den Mund stecken, und alles wieder loswerden. Bulimie ist die Hand fast bis zum Gelenk und noch weiter in den Rachen zu schieben, weil sich der Magen nahezu weigert, auch nur irgendeines seiner erworbenen Lebensmittel wieder rauszurücken.
Bulimie ist nicht sich nach erfolgreichem Übergeben zufriedenzustellen. Bulimie ist sich anschließend wieder auf die Waage zu kämpfen, um zu überprüfen, ob nun wirklich kein Gramm mehr angezeigt ist.
Bulimie ist nach langem Dahinvegetieren endlich wieder Gefühle zeigen, denn Bulimie ist endlich weinen können.
Bulimie ist eine Konzentration der großen, weiten, gefährlichen und furchteinflößenden Welt auf eine Welt der simplen Mathematik, die berechenbar wird.
Bulimie wird in eine überschaubare Welt von Kalorienzählen, Waageanzeigen, Sportminuten und Dauer der eingenommenen Lebensmittel bis hin zur Verdauung unterteilt. Bulimie ist das Wissen der Naturgesetze, wie etwa dass Schokolade keine halbe Stunde benötigt, bis der Körper die Kalorien aufgenommen hat.
Bulimie bedeutet Streß, Zeitdruck und damit das Trainieren der Organisation.
Bulimie bedeutet Timen, wann man alleine und ungestört ist, wieviel man in welchem Zeitraum essen kann, wann man anfangen muss, es wieder loszuwerden, wie lange sich die Dauer der Entledigung ziehen kann, wie oft sich die Prozedur wiederholt.
Bulimie bedeutet nicht, irgendwann mit erhobenem Zeigefinger von Mitmenschen zur Besserung ermahnt zu werden. Bulimie bedeutet, irgendwann von seinen Schwestern auf dem Flur zwischen Küche und der bereits offenen Badezimmertür gefunden zu werden. Bewusstlos liegend, inmitten von Blut und Erbrochenem.
Bulimie bedeutet, als letzten Gedanken vor der Ohnmacht nur jene Angst zu haben, es nicht mehr rechtzeitig zu schaffen, diesen schweren Klumpen aus dem Magen zu befördern.
Bulimie bedeutet als einzige Angst zu haben, als fettes Schwein beerdigt zu werden.
Bulimie bedeutet, jede Hilfe abzulehnen, die einem angeboten wird. Bulimie bedeutet jede Hilfe als Zerstörung der schönen, kleinen, simplen Mathematik-Welt anzusehen.
Bulimie bedeutet auch Angst vor dieser Mathematik-Welt - davor, dass man nicht weiß, wieviele Kalorien man nun aufgenommen hat, Angst davor, nicht zu wissen, was die Waage als nächstes anzeigt.
Bulimie bedeutet, jede Zahl auf der Waage als Niederlage zu sehen, wenn sie größer ist, als erhofft. Jede Zahl, die größer als Null ist, ist eine Niederlage.
Bulimie bedeutet vom Arzt gesagt zu bekommen, dass jeder weitere Rückfall, die unmittelbare Ursache eines Herzinfarkts sein könnte… und irgendwann auch sein wird.
Bulimie bedeutet sich diese Gefahr immer vor Augen zu halten, wenn man beschließt, doch eine Kleinigkeit gegen den quälenden Hunger zu essen.
Bulimie bedeutet zu wissen, dass jeder Bissen einen erneuten Fressanfall auslösen kann.
Bulimie bedeutet sich langsam bewusst zu machen, dass jeder Bissen zum Mord an sich führen könnte.
Bulimie bedeutet zu ahnen, dass während des Schreibens dieser Zeilen, eine andere Person sich zum ersten Mal den Finger in den Hals steckt, um einen Kuchen, den man zuviel verdrückt hat, wieder loszuwerden.
Bulimie bedeutet Einsamkeit und Isolation. Bulimie bedeutet, mit niemandem darüber reden zu können, schweigen zu müssen.

 

Aber Bulimie bedeutet für andere ja doch nur, einmal mehr keine Disziplin und aus Reue ein bisschen gekotzt zu haben.

 

Gratis bloggen bei
myblog.de